VISAYAS, mittlere Inselgruppe zwischen Luzon im Norden und Mindanao im Süden der Philippinen. Provinzhauptstadt und nach Metro-Manila die zweit größte Wirtschaftsregion des Inselreichs ist Cebu-City auf der gleichnamigen Insel Cebu.

Cebu ist ca. 225 km lang und durchschnittlich 40 km breit. Insgesamt hat Cebu eine Fläche von  4.943 km² und nach Erhebungen von 2010 ca. 3,95 Mio. Einwohner. Das entspricht 530 Einwohnern je km² (stark steigend). Zum Vergleich, Nordrhein-Westfalen hat eine Bevölkerungsdichte von 515/km².

Die Kolonisierung begann mit der Landung des Portugiesen Ferdinad Magellan 1521.

Lopez de Legazpi gründete 1565 auf Cebu die erste spanische Kolonie und im Jahre 1595 wurde die Universität "San Carlos" gegründet.

Magellans Schiff "Nao Victoria"

Seheswürdigkeiten auf Cebu. Das Angebot an Sehenswürdigkeiten ist nicht sehr groß aber es gibt ein paar Dinge für die es lohnt eimal um die Insel zu fahren. Bisher haben sich unsere Touren zur Hauptsache auf den Süden beschränkt. Dies liegt einfach daran, dass, wenn wir den Norden besuchen wollen, wir erst über Cebu-City fahren müssen und es dann für eine Tagestour zu lang wird. Außerdem ist das meiste, was uns bekannt ist halt im Süden gelegen. Nun hat sich das Thema durch den letzten Taifun im November 2013 eh vorerst erledigt. Die beiden Urlaubsinseln Malapasqua und Bantayan haben als Urlaubsregion aufgehört zu existieren. 

Ronda hat bis auf seine Kirche und dem Denkmal der "Lady of Fatima" nicht viel zu bieten. Die Kirche wurde nach einem schweren Wibelsturm-Schaden in den 80ern mit viel Aufwand und Angagement des letzten Pfarrers, Father Cocoy und der Bevölkerung wieder aufgebaut.

Fährt man von Ronda Richtung Süden erreicht man nach ca. 10 km Moalboal. Moalboal hat unter Tauchfreunden weltweit einen guten Ruf. Preiswerte, aber auch exclusive Resorts bieten für jeden Geschmack das Richtige. Wo soviele meist männliche Touristen sind, meist Asiaten, Amerikaner aber auch Europäer, blüht natürlich auch das Geschäft mit der Liebe. 

Pescador ist ein Eiland, dass man mit dem Boot von Moalboal aus in 10 min. erreicht. Die Insel ist unter Wasser wie ein Turm der senkrecht 60 m in die Tiefe ragt und somit ideale Vorraussetzungen für einen aufregenden Tauchgang oder Schnorcheltag bietet.

Weiter 11 km Richtung Süden kommt man nach Badian und kurz dahinter zu den Kawasanfalls. Ein halbstündiger Fussmarsch von der Küstenstrasse entlang des Matutinao River ins Inselinnere sorgt dafür, dass man eine Abkühlung herbei sehnt.

Keine Niagara-Fälle, aber mit seinen drei Kaskaden doch sehr ansprechend. Vor allen Dingen aber herrliches kühles Wasser das zum Baden und zum verweilen einlädt.

Auf halber Strecke Richtung Cebu Südspitze erreichen wir Alegria. Hier machen wir gerne eine kleine Pause weil Alegria eine der wenigen ansprechenden Promenaden auf Cebu hat. Was auch auffällig ist, ist die Tatsache, dass hier sehr viel weniger Plastikmüll durch die Gegend fliegt und man hin und wieder einen Arbeiter mit Besen und Karren beobachten kann der für Sauberkeit in den Anlagen und auf den Strassen sorgt. Es liegt also offensichtlich an der jeweiligen Führung in der Stadtverwaltung. 

Hat man die Südspitze von Cebu umfahren kommt man nach etwa 10 km nach Oslob.

Seid neustem kann man hier, wie an anderer Stelle berichtet, Walhaie beobachten. Aber auch Ruinen aus der spanischen Zeit wie die "Buluarte Ruins" span. für watchtower bzw. Aussichtsturm, erbaut 1788. 

Das Cuartel, eine aus Korallensteinen erbaute Unterkunft für die spanischen Soldaten, die Mitte des 19. Jahrhunderts immer noch gegen die Moro Piraten zu kämpfen hatten. Das Gebäude wurde allerdings bis zum Ende der spanischen Herrschaft 1898 nicht vollendet.

Von Oslob fahren wir nun die östliche Küstenstrasse Richtung Carcar und Cebu City. In Sibonga biegen wir nach links ab zum Simala Shrin, ein Walfahrtsort zur Verehrung der Mutter Maria.

 

Man sieht ihn nicht oft, aber bei entsprechendem Wetter ein fazinierender Anblick. Der Mount Kanlaon, ein aktiver Vulkan, 2465 m hoch und Luftlinie etwa 50 km von uns entfernt auf der gegenüber liegenden Insel Negros. Besonders im Abendrot ein fantastisches Bild. Ich hoffe, ich habe dann auch irgendwann mal die Kamera zur Hand.